Sonntag, 2. Dezember 2012

Rom-Fahrt




Rom-Fahrt

Wie üblich haben in der Woche vor den Herbstferien die Kursfahrten des 12. Jahrgangs stattgefunden. An der Kursfahrt nach Rom nahmen dieses Jahr der Grundkurs Latein und die beiden Leistungskurse Physik und PW teil. Begleitet wurden die Kurse von den Lehrern Frau Schleußner, Frau Fleich und Herr Janiszewski.
In den fünf Tagen unseres Aufenthaltes in Rom haben wir fast die gesamte Innenstadt und die frühere Hafenstadt Roms Ostia Antika besichtigt.
Die Besichtigung Roms begann noch am Tag der Ankunft, nachdem wir unser Gepäck in unserem Hotel in der Innenstadt nahe des Hauptbahnhofes abgeladen hatten.
Unser Tagesprogramm startete um sieben Uhr mit dem Frühstück, danach ging es gleich schon los mit der Stadtbesichtigung, die meistens bis 17 oder 18 Uhr ging mit einer Mittagspause, wo jeder sich frei bewegen konnte. Danach waren wir Schüler bis 23 Uhr freigestellt, was uns ermöglichte die Stadt noch weiter selbst zu erkunden, in Restaurants essen zu gehen oder gleich zurück zum Hotel zu gehen.
Da die Innenstadt Roms nicht sehr groß ist und die Sehenswürdigkeiten alle nahe beieinander liegen, war es uns möglich, alles zu Fuß zu erreichen.
Die wichtigsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigten, waren das Kolosseum, der Petersplatz mit dem Petersdom, der Trevi-Brunnen, das Pantheon und das Forum Romanum. Zu all diesen und auch noch zu den vielen anderen Sehenswürdigkeiten, die hier nicht alle aufgezählt werden können, haben wir Schüler schon im Voraus der Reise Referate vorbereitet, die dann vor Ort gehalten wurden.
Das Kolosseum war eins der beeindruckendsten Bauten in Rom. Die riesige Arena, in der früher Gladiatorenkämpfe und Seeschlachten ausgefochten wurden, ist noch sehr gut erhalten und man konnte sich gut vorstellen, wie die Bürger damals auf den Tribünen saßen und sich das Schauspiel ansahen, welches unten auf dem Sand stattfand. Außerdem konnten man die außergewöhnliche Bautechnik bewundern, die die Römer schon damals gehabt hatten. Ähnlich beeindruckend wie das Kolosseum war die gigantische Ausgrabungsstätte Forum Romanum, auf der noch heute gearbeitet wird, um die Überreste aus der damaligen Zeit zu sichern.
Noch ein Beispiel für die fortgeschrittene Baukunst der Römer war das Pantheon, das bis vor kurzem noch der größte Kuppelbau der Welt war, obwohl es schon 199/125 v. Chr. gebaut wurde. Zu bestaunen ist auch das Abwassersystem, welches benötigt wurde, um das durch die 9 m große Lichtöffnung fallende Wasser abfließen zu lassen.
Das Pantheon diente auch als Vorbild für viele weitere Kuppelbauten wie dem Petersdom.
Der Petersdom im Vatikan ist aber viel prunkvoller gestaltet. Wie die meisten kirchlichen Gebäude ist der Petersdom im inneren sehr prunkvoll mit Gold und Malereien verziert.
Ein beliebter Treffpunkt war auch der Trevi-Brunnen, nicht nur wegen des schön gestalteten Brunnens, sondern auch wegen des Eises, das uns als bestes Eis in ganz Rom angepriesen wurde. Aber nicht nur das Eis war eine Delikatesse, das Essen allgemein war in Rom ein Genuss. Man hat an fast jeder Ecke einen Pizzastand gehabt und alle waren fantastisch.
Doch leider war unser Aufenthalt schon viel zu früh zu Ende und so mussten wir leider schon nach fünf Tagen wieder von Rom mit all seinen Sehenswürdigkeiten und seinem tollen Essen Abschied nehmen.

Finn Malek, 12. Jg.

Die spinnen, die Römer!




„Wir fahren nach Rom. Dort ist es heiß und den ganzen Tag über scheint die Sonne, abends werden wir kühle Sommerabende genießen und fünf Tage lang in den Genuss der italienischen Küche kommen.“
So oder so ähnlich klangen wohl die großen Ankündigungen einiger Schüler aus dem 12. Jahrgang des Latein-, Physik- und PW-Kurses gegenüber ihren Mitschülern.
15. September 2012, 05:30 Uhr, Treffpunkt: Flughafen Tegel
Fängt ja gut an. Ausnahmslos zeigte jedes Gesicht der Mitreisenden an diesem Morgen den gleichen verschlafenen, leicht benommenen Blick. Einzig und allein die Lehrer Frau Fleich, Frau Schleußner und Herr Janiszewski schienen hellwach.
Nach etwa zwei Stunden Flugzeit dauerte es noch weitere drei Stunden, bis wir endlich unser Gepäck abstellen konnten.
Nach einer kurzen Pause sollte nun das eigentliche Programm dieser Kursfahrt in Angriff genommen werden.
Rom, die Kulturstadt schlechthin, habe soviel zu bieten und man solle sich nicht beklagen über das ewige Laufen.
Nun gut, wir liefen, liefen immer weiter, besichtigten Kirchen, Plätze und alte Ruinen der pompösen römischen Architektur, während über unseren Köpfen die Sonne mehr und mehr auf sich aufmerksam machte und das Thermometer die 27°C-Marke das eine oder andere Mal überschritt.
Auffällig war, dass sich zur Mittagszeit fast nur Touristen auf den Straßen tummelten und die einheimischen Römer zu großen Teilen in ihre kühlen Wohnungen verschwanden. Aber wir liefen weiter.
Glücklicherweise ließen sich überall in der Stadt Trinkwasserbrunnen finden. Es lässt sich nicht in Worte fassen, wie dankbar man dem Erfinder dieser Brunnen ist, wenn man das kalte Wasser in seine Flasche laufen hört und sich nach Füllen der Flasche nicht nur einen großen Schluck des kühlen Nasses gönnen kann, sondern auch einer Wasserschlacht nichts mehr im Wege steht.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Brunnen ist, dass man den überteuerten Getränkepreisen der Römer aus dem Wege geht; denn zahlreiche Straßenhändler probieren den unermesslichen Durst der Touristen auszunutzen und verkaufen neben blinkenden Propellern, Drogen und Bier eben auch 0,5l-Wasserflaschen für 2,50 € das Stück.
Ein weiteres Highlight für uns deutsche Touristen war der italienische Verkehr. Es scheint, als gäbe es keine Vorgaben für das richtige Verhalten. So darf zuerst fahren, wer zuerst hupt. Und trotz fehlender Rücksichtnahme scheint es, als fließe der Verkehr mühelos.
Und auch uns ist sofort klar geworden, welches das liebste motorisierte Gefährt der Italiener ist: der Roller. Er stinkt und ist laut, aber schnell und wendig und darauf kommt es in den engen Gassen Roms in erster Linie an.
War vor den Kursfahrten noch über das bekannte Müllproblem in Neapel hergezogen worden, verstummten diese Stimmen bereits nach kurzer Aufenthaltszeit in Rom. Es stinkt an jeder Ecke und die zahlreichen Obdachlosen, die sich in den verlegenen Gassen dieser Metropole aufhalten, erwecken nicht den Eindruck, als kümmere sich irgendjemand um das Müll- und Armutsproblem in Rom.
Einfach ab und zu die Luft anhalten, immer Acht geben, wohin man tritt, und so lässt sich dieser kleine „Kulturschock“ wunderbar meistern.
Die spannenden und sehr abwechslungsreichen Tage in Rom vergingen wie im Flug und am Donnerstagabend landeten wir schon wieder am Flughafen Tegel.
Alles in allem eine sehr gelungene Fahrt, die wir jedem der nächsten Jahrgänge nur empfehlen können.
                                                                                                                      Laura R., Alexander P.

Kursfahrt nach Rom vom 23.-27.07.2012



Kursfahrt nach Rom vom 23.-27.07.2012


Die fünftägige Romfahrt war geprägt von überwiegend schönem Wetter, tollen Sehenswürdigkeiten und trotz des straffen Programms positiv gestimmter Atmosphäre. Die sehr verkehrsreiche und belebte Stadt begeistert ihre Passanten mit dem Wechsel aus Antike und Moderne; man fühlt sich, als durchliefe man zwei Epochen gleichzeitig. Tagsüber waren die an fast jeder Ecke auffindbaren Brunnen eine nützliche Bereicherung und abends luden kleine Restaurants mit traditioneller Küche ein.

Außer der recht spärlichen morgendlichen Verpflegung mussten sich die Schüler den Rest des Tages selber versorgen. Wer nicht unbedingt Fast Food zu sich nehmen wollte, konnte sich zum Beispiel auch in Supermärkten versorgen, jedoch sind die Lebensmittelpreise deutlich höher als in Deutschland.

Da sich das Leben in Italien noch auf der Straße abspielt, waren die meisten auch so oft wie möglich draußen und haben die Gegend um unser Hotel an der Stazione Roma Termini erkundet, bis wir um 23 Uhr wieder zurück sein mussten.

Zu den Höhepunkten der Romfahrt zählten die vielen Kirchen, die häufig durch ihre aufwändige Innenarchitektur und puren Protz beeindruckten, aber auch der Besuch der Vatikanstadt zusammen mit dem Besuch des Petersplatzes. Leider war der Andrang zu der Zeit so groß, dass der Kurs nicht in den Petersdom kam, jedoch konnte man am nächsten Tag in der Früh noch einmal den spektakulären Bau auch von innen betrachten.

Zu jeder Besichtigung einer Sehenswürdigkeit wurden die Kurse in drei Gruppen gesplittet und es gab mindestens drei Vortragende, die dem Rest über das Gebäude berichten sollten. Auf diese Weise sollte zum Schluss jeder Mitschüler ein paar Fakten über Roms wichtigste Bauwerke im Kopf haben. Falls es zum Schluss noch Unklarheiten gab, standen auch die Lehrer mit ihrem Fachwissen zur Seite.

Meist lief das Tagesprogramm von 8:30 Uhr, sodass wir zwar recht früh aufstehen mussten, aber auch noch etwas vom Tag hatten. Bei den warmen Temperaturen und den langen Fußmärschen wollten viele im Anschluss an das Programm aber erst mal etwas zu sich nehmen oder haben sich kurz im Hotel ausgeruht.

Alles in Allem war die Romfahrt sehr kurzweilig und hätte auch ruhig noch ein paar Tage länger dauern können, aber wir haben in der verfügbaren Zeit eine Menge gesehen und die Zeit gut genutzt. Die Stadt hat mir persönlich sehr gut gefallen, auch wenn es recht teuer ist, was sich auch in unserem Hotel gezeigt hat. Preislich mit den Unterkünften anderer Kursfahrten gleich, war unser Hotel qualitativ unterdurchschnittlich, aber fiel kaum ins Gewicht.


 Alexander Zielinski, 12. Jg.

Donnerstag, 22. November 2012

Tierischer Spaß

Tierischer Spaß

über den  weltweiten Bestseller „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer

99% der geschlachteten Tiere  in den USA und 98% in Deutschland stammen aus Massentierhaltung. Man weiß es eigentlich. Aber man verdrängt es, schiebt es in den tiefsten Winkel des Bewusstseins. Die Wahrheit über das Leben der Tiere, die wir essen. Darüber wie sie auf die Welt kommen, auf der Welt leben und schließlich wie sie die Welt wieder verlassen und auf unserem Teller landen. Es ist keine umstrittene Sache, man ist sich einig, dass die Massentierhaltung Milliarden Tiere Tag für Tag im unvorstellbaren Maße  leiden lässt. Trotzdem wird das durch den Kauf des billigen Fleischs unterstützt. Warum tun wir das? Weil wir keine Tiere mögen? Nein, weil es das Normalste der Welt ist, weil wir es nicht besser wissen und weil wir versuchen nicht darüber nachzudenken. Jonathan Safran Foer hat darüber nachgedacht. Und nicht nur das, als er erfuhr, dass er Vater wird, wollte er ganz genau wissen, was das ist, was er seinem Sohn zu essen geben würde.


 „Tiere essen“ ist ein unglaublich gut und ausführlich recherchiertes Sachbuch verbunden mit den autobiografischen Erlebnissen des Autors. Foer hat alles in seiner Macht stehende getan um uns fundierte und wahrheitsgetreue Informationen über die Fleischindustrie zu liefern.  Als die Farmbesitzer nicht mit ihm reden wollten, brach er kurzerhand nachts in die Farmen ein. Die Bannbreite seiner Ergebnisse macht einen sprachlos. Angefangen bei dem Schrecken des Fischfangs, bei dem Millionen, zum Teil vom Aussterben bedrohte Tiere, als „Beifang“ sterben, über die starken gesundheitlichen Schäden der Menschen durch Fleischkonsum bis hin  zur Frage wie Tiere essen generell ethisch vertretbar ist, wo wir es als unmoralisch ansehen unsere Haustiere zu essen. Die Schäden für das Klima, das hohe Risiko einer durch ein Virus ausgelöster Pandemie, das Schlachtungsverfahren, der Missbrauch der Wissenschaft, um verstümmelte, kranke, leidende Tiere „zu fabrizieren“. Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ ist nicht angenehm zu lesen.  Aber man liest es trotzdem. Weil man es letztendlich doch wissen will und wissen muss, wie die Wahrheit aussieht.  Denn Foer liefert die nackte Wahrheit – manchmal so nackt, dass man beim Lesen abbrechen muss. Dass man sich lang ausatmend zurücklehnt und fragt, ob das wirklich wahr sein kann. Ob wir wirklich Fleisch von kranken, mit Antibiotika vollgepumpten Tieren essen, die nie die Sonne gesehen haben, die sich kaum bewegen können, die in einer künstlichen Welt mit modifiziertem Futter voller Angst und Schrecken leben. Wenn man sich dessen bewusst wird, weiß man, dass man nie wieder in der Lage sein wird, gewissenslos Fleisch zu kaufen. Foer versucht nicht uns absichtlich einzureden, dass wir schlechte Menschen sind, weil wir das Fleisch kaufen. Er zeigt auf, wie die Tradition und die Familie den Menschen prägen, wie schwierig es ist abzuwägen, was im Leben wirklich wichtig ist. Jedoch weiß jeder nach dem Lesen, dass es so, wie es ist, nicht weitergehen kann. Das Denken nach dem Motto ''Ich- quäle- keine-Tiere–ich-schmiere-mir-nur-ein-Wurstbrot'' ist vorbei.  Die erschreckende Erkenntnis ist, dass wir Mitschuld haben. Und dass es an uns liegt, wie viel Macht die Fleischindustrie in Zukunft  haben wird.

 Kaja Klapsa

1. Wasserschaden Online-Ausgabe November 2012


Montag, 19. November 2012

Wir sind alle aus Fleisch


                           "Wir sind alle aus Fleisch"


                                    Über die radikale Tierrechtsorganisation PETA

Stell dir vor, du schlenderst über den Potsdamer Platz und siehst nackte Menschen mit roter Farbe beschmiert in Folie eingepackt auf dem Boden liegen. Könnte es sich hierbei vielleicht um ein Kunstprojekt handeln? Nein. Nach längerem Hinsehen kommt dir der Gedanke, dass du diesen Anblick kennst: Es erinnert erschreckend deutlich an die verpackten Fleischwaren, wie wir sie aus dem Supermarkt kennen. Die Menschen sollten hiermit dafür sensibilisiert werden,  dass Tiere auch aus Haut und Knochen bestehen und Schmerz empfinden können. Der Anblick ist erschreckend und traurig zugleich.

Mit solch extremen Aktionen möchte die 1980 ins Leben gerufene amerikanische Tierrechtsorganisation  PETA die Gesellschaft zu einer veganen Lebensweise animieren.  Es geht nicht nur darum, Lebensbedingungen für Tiere zu verbessern, die vom Menschen genutzt werden. PETA hinterfragt vielmehr,  warum wir Tiere überhaupt für ihr Fleisch oder ihre Haut töten und warum wir sie für Tests von neuen Inhaltsstoffen oder unsere Unterhaltung verwenden.  Die Organisation fordert den radikalen Wandel. „Menschen haben nicht das Recht, Tiere in jeglicher Form auszubeuten“. Das ist das Leitmotiv der weltweit größten Tierrechts- Organisation. Sie will mitfühlenden Menschen die Möglichkeit geben, die Gesellschaft aktiv zu verändern. Laut und öffentlich sollen die Proteste sein. Es gilt, möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dabei wird auch vor Tabuthemen nicht zurückgeschreckt.
 

                                          Peta Aktivsten nackt in Fleischschalen


2006 musste sich PETA wegen ihrer als antisemitisch geltenden Kampagne „Holocaust auf Ihrem Teller“ vor Gericht verantworten.  Harald Ullman, der zweite Vorsitzende von PETA sagt dazu, es ginge ihnen darum, eine Parallele zwischen den verschiedenen Formen systematischer Misshandlung zu ziehen. „Indem wir zeigten, dass Menschen im Holocaust ‚wie Tiere‘ behandelt wurden, wollten wir die Holocaust-Opfer auf keinen Fall erniedrigen. Stattdessen wollten wir der Öffentlichkeit die Augen für die Umstände öffnen, bei denen jedes Lebewesen auf ein austauschbares  ‚Objekt‘ ohne eigene Identität reduziert werden kann.“  
PETA wendet sich mit seinen Aktionen vor allem an Politiker, an die Öffentlichkeit und die Medien. Mit über drei Millionen Unterstützern weltweit versuchen sie durch Aufklärung über Tierquälerei jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen. Falls ihr selber aktiv werden möchtet oder mehr über die vegetarische oder vegane Lebensweise erfahren wollt, informiert euch auf  www.peta.de.  

Artikel: Alissa Nogli
Foto: "PETA Deutschland e.V."

Puppen, Menschen, Mode


          
Paolo Farinella
   Showroom Days Berlin Juli 12


Puppen, Menschen, Mode

…über die vierte Fashion´s Night Out in Berlin.








Zum vierten Mal startete mit der VOGUE die internationale Shopping Initiative „Fashions Night Out“, wobei sich in diesem Jahr 19 Länder beteiltigt haben. Das diesjährige Motto: „ A Global Celebration of Fashion“.
In Berlin fand die „Fashion´s Night Out“ am 6.September statt und lockte viele Fashion- und Shoppingbegeisterte in die Einkaufsmeilen Friedrichsstraße und Kurfürstendamm. Department Stores wie Galeries Lafayette, KaDeWe, 
Quatier 206 sowie die die Luxusbotiquen von Louis Vuitton, 
Gucci usw hatten bis Mitternacht ihre Türen geöffnet und lockten mit limitierten Preisen. 
Sie erwarteten viele Kunden. Es wurde ein Shuttleservice von Mercedes-Benz zur Verfügung gestellt, der die Gäste von Shop zu Shop bringen sollte. 
Mit live Musik, Häppchen, Goodie Bags, und Drinks wurden die Gäste bei Laune gehalten. Neben vielen günstigen Shopping Angeboten gab es auch die Möglichkeit sich nach Nachfrage in einem der Shops professionell stylen zu lassen. Mit etwas Glück sah man an diesem Abend sogar das ein oder andere prominente Gesicht.

Um dem diesjährigen Motto „A Global Celebration“ treu zu bleiben nähten Frauen aus aller Welt 260 Puppen, die an die Boutiquen gespendet und zum Verkauf gestellt wurden. Der gesamte Erlös ging an ein Waisenhaus in Afrika. Christina Arp, die Chefredakteurin der deutschen Vogue, sieht die vierte Fashion´s Night Out in Berlin als einen vollen Erfolg. Man merke, wie immer mehr Menschen zu dem Event kommen würden und es sich herumspräche. Einen Tag später, am 7. September, fand die Fashion Night Out auch in Düsseldorf statt.

Und für diejenigen von euch, die es diesmal verpasst haben oder neugierig geworden sind: Auch nächstes Jahr findet die Fashion´s Night Out voraussichtlich wieder Anfang September in Berlin und Düsseldorf statt. 

Malizia Heller und Alissa Nogli